Die Linux-Community versucht immer wieder Nutzer von den freien Betriebssystemen zu begeistern. Bob Sutor, Leiter des Linux-Geschäfts bei IBM, verkündete auf der LinuxCon, dass dies nicht der richtige Weg sei.
Man sollte nicht zu viel Energie in die Idee stecken, man könne ein Betriebssystem schaffen, das im Massenmarkt mit Microsoft und Apple mithalten könne.
Vielmehr solle die Linux-Gemeinde sich darum bemühen, dass Linux vermehrt in Nischen angewendet wird. So könne man dann auch das Interesse am freien Betriebssystem steigern. Dies habe schließlich auch bei Servern auf die gleiche Art funktioniert.
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Die Wirtschaftszeitung „Handelsblatt“ berichtete, dass IBM seine Beschäftigten angewiesen hat, von Microsoft Office auf das hauseigene Lotus Symphony umzusteigen. Dies soll bereits innerhalb des Konzerns Ende August mitgeteilt worden sein. Zukünftig wird eine Genehmigung für die Installation von Microsoft Office benötigt.
Bei rund 330.000 weltweit Beschäftigten wurde die Umstellung bereits vollzogen. Zusätzlich wurde eine Frist gegeben, bis Ende des Jahres, nur noch Dokumente im freien Format ODF zu abzuspeichern. Die Umstellung soll sich aber nicht gegen Lizenzgebühren richten, vielmehr soll ein Format vorliegen, das komplett frei nutzbar sei. Dennoch stellt dies auch eine klare Kampfansage gegenüber Microsoft da. Die Open Source-Community setzt bereits darauf, dass diese Signalwirkung auch andere Unternehmen umstimmt.
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