Windows 7: Ausgereiftes und getestetes Produkt ohne Service Pack 1
Am 22. Oktober soll es soweit sein, dann will Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 7 weltweit in den Handel bringen. Dank Windows 7 und Office 2010 hofft Microsoft einen Weg aus der Krise gefunden zu haben.
Marktforschungen von IDC haben berechnet, dass 59 Prozent aller IT-Unternehmen Windows 7 zum Einsatz bringen möchten. Für das nächste Jahr wird bereits durch Entwicklung, Installation und Beratung ein Umsatzpotential von 70 Milliarden Euro erwartet. Windows Vista wurde bei der Einführung in den Markt sowohl von Firmen als auch vom Privatanwender mit mehr Skepsis aufgenommen.
Laut Achim Berg, Chef von Microsoft Deutschland, würden von den Dax vertretenen Unternehmen bereits EON, T-Systems und BMW an einer Implementierung von Windows 7 arbeiten. Überrascht zeigte er sich auch gegenüber der jüngsten Werbe-Aktion, Windows-7-Gutscheine für 49 Euro. Innerhalb weniger Minuten waren die vorhandenen Gutscheine bereits ausverkauft. Bis Ende 2010 will Microsoft 177 Millionen Exemplare von Windows 7 verkauft haben.
Blickt man zurück auf vergangene Windows-Versionen, so sollte man mit dem Umstieg auf ein neues Betriebssystem erstmal Service Pack 1 abwarten. Diesmal soll es dafür keinen Grund geben. Windows 7 soll als ein ausgereiftes und getestetes Produkt auf den Markt kommen. Dafür habe vor allen eine bessere Qualitätskontrolle beigetragen, so hätte ein Programmierer immer einen Kollegen gehabt der über die Schulter schaut.
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